Ich bin Keiner und Das Ende der Privatheit

29.08.11

Seemanns Archiv

Ich bin KeinerKEINER-Raum

Zu unserem großen Bedauern ist Michael Seemann spurlos aus seinem Büro in der Kastanienallee verschwunden und nie wieder aufgetaucht. Er hatte hier wertvolle Arbeit zur Erforschung des KEINER-SYNDROMS geleistet. Ohne ihn wüßten wir nichts über KEINER, geschweige denn über das seltsame Phänomen....KEINERS sich stämdig erweiternede Identität.

Dies ist der letzte Texteintrag, den wir in seinen Aufzeichnungen gefunden haben:

"Im Zuge meiner Forschung zum KEINERSyndrom habe ich angefangen, Leute aufzutreiben, die mir einen vertiefenden Einblick in den KEINER-Raum verschaffen können. Die Mutter ist schwer zu erreichen, zu der Schwester hab ich jetzt einen Kontakt und da soll es noch eine Exfreundiin geben.

Und nach einigen Versuchen hab ich es nun geschafft, den Hausbesitzer der Kastanien­allee 64 zu erwischen. Er wollte gerade vom Hof fahren, als ich hinter ihm herlief.

Ich befragte ihn zum KEINERSyndrom und seiner Beziehung zu KEINER. Zu Dokumentationszwecken habe ich das Interview aufgezichnet"

Das wertvolle Film-Material, das er hier beschreibt, haben wir lange gesucht. Als wir nicht mehr daran glaubten, es zu finden, wurde es uns überraschend zugespielt. Michael Seemann hat es wohl doch noch geschafft, die Zeitzeugen KEINERS zu befragen und kommt in diesen Aufzeichnungen auch selbst zu Wort.
 

Johannes Brandrup

von Johannes Brandrup

Johannes Brandrup kämpft mit seiner Rolle als Datenschützer …

Kommentare auf Facebook